Satzung

I. Aufgabe und Mitgliedschaft

  1. Der VCP-Nauheim, Stamm Hermann von Salza, ist ein Stamm des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) mit Sitz in 34121 Kassel, Wichernweg 3.
  2. Die Aufgaben und Ziele richten sich nach der Bundesordnung des VCP.
  3. Mitglied des VCP-Nauheim ist, wer beim Bundesverband angemeldetes Mitglied und dort als zum Stamm Nauheim gehörig registriert ist. Es gelten die Regelungen zu Beginn und Ende der Mitgliedschaft im VCP.

II. Die Mitgliederversammlung (MV)

  1. Einberufung und Beschlußfähigkeit
    1. Die MV tritt mindestens einmal im Jahr zusammenund wird durch den Mitgliederversammlungsvorstand einberufen.
    2. Weitere Mitgliederversammlungen werden auf Verlangen der Stammesleitung und der einfachen Mehrheit der eingetragenen Mitglieder einberufen.
    3. Die MV setzt sich zusammen aus den eingetragenen Mitgliedern des VCP-Nauheim.
    4. Die MV ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
    5. Die Einberufung der MV erfolgt mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin durch schriftliche Einladung an jedes Mitglied.
    6. Anträge müssen mindestens 14 Tage vor der Versammlung der Stammesleitung in schriftlicher Form vorliegen.
    7. Wahlen und Beschlüsse erfolgen mit der einfachen Mehrheit ohne Berücksichtigung der Stimmenthaltungen.
    8. Änderungen, die die Satzung betreffen, benötigen eine 2/3 Mehrheit, ohne Berücksichtigung der Stimmenthaltungen.
  2. Aufgaben
    1. Die MV wählt einen Stammesleiter oder beauftragt stattdessen die Stammesleitung mit der Wahrnehmung seiner Aufgaben.
    2. Die MV wählt außerdem: Einen Versammlungsleiter,einen Protokolführer, einen Kassenwart, einen Materialwart, zwei Kassenprüfer,die Delegierten zur Regionsversammlung sowie weitere Stammesbeauftragte für jewils ein Jahr.
    3. Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht der Stammesleitung, der Gruppenleiter, des Kassenwartes, der Kassenprüfer und weiteren Stammesbeauftragten entgegen.
    4. Die MV kann Entlastungen erteilen.
    5. Die MV plant in Absprache mit der Stammesleitung die Jahresarbeit.

III. Die Stammesleitung und andere Stammesbeauftragte

  1. Die Stammesleitung
    1. Die Stammesleitung setzt sich aus allen aktiven Gruppenleitern, dem Stammesleiter,
      dem Materialwart sowie dem Kassenwart zusammen.
    2. Aufgaben der Stammesleitung: Aufstellen eines Jahresplanes, Vorbereitung der Stammesaktivitäten, Kontakthaltung zur Region, Öffentlichkeitsarbeit, innerverbandliche Informationsvermittlung und Bewilligung von Mitteln aus der Stammeskasse.
    3. Die Beschlußfassung in der Stammesleitung erfolgt mit der einfachen Mehrheit, ohne Berücksichtigung der Stimmenthaltungen.
    4. Zur Beschlußfähigkeit der Stammesleitung muß eine schriftliche Einladung im Zeitraum von mindestens einer Woche vorher erfolgen.
  2. Der Kassenwart
    1. Der Kassenwart verwaltet die Stammeskasse. Er wird von der MV gewählt und beauftragt.
    2. Der Kassenwart muß volljährig sein.
    3. Der Kassenwart muß der MV einmal im Jahr Rechenschaft ablegen.
  3. Die Kassenprüfer
    1. Die Kassenprüfer prüfen die Stammes- und die Handkasse. Sie werden von
      der MV gewählt und beauftragt.
    2. Die Kassenprüfer müssen volljährig sein.
    3. Sie berichten der MV über Prüfung der Kassenführung.
  4. Der Materialwart
    1. Der Materialwart verwaltet das Zeltlagermaterial. Er wird von der MV gewählt und beauftragt.
    2. Eine Ausgabe von Material kann nur mit schriftlicher Genehmigung der einfachen Mehrheit der Stammesleitung erfolgen. Der Abholer, ein Gruppenleiter, haftet mit seiner Unterschrift für das Material.
    3. Der Materialwart gibt der MV jährlich einen Bericht.

IV. Die Stammeskasse und deren Prüfung

  1. Die Stammeskasse hat das Stammeskapital zu verwalten und über die Verwendung vollständig Nachweis zu führen.
  2. Alle anderen Anforderungen sind in schriftlicher Form und mit den Unterschriften der Mehrheit der Stammesleitung versehen einzureichen. Zur Gültigkeit dieser Anforderung muß mindestens ein Unterzeichner volljährig sein. Bei einer Anforderung von Stammesmitteln, die eine Höhe von 500,– € (fünfhundert Euro) überschreiten, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung nötig.
  3. Neben der Stammeskasse kann die Führung einer Handkasse beschlossen werden. Jeder Gruppenleiter ist ohne besondere Genehmigung berechtigt, Mittel, die eine Höhe von 25,– € nicht überschreiten, aus der Handkasse anzufordern und ist verpflichtet über die Verwendung vollständig Nachweis zu führen. Die Handkasse ist nur für Kleinanschaffungen gedacht. Sie verfügt über einen Etat von 75,– € (vierteljährlich) über den sie verpflichtet ist, vollständig Nachweis zu führen.
  4. Die Stammeskasse ist berechtigt, ohne besondere Anforderung pro Vierteljahr 75,– € in die Handkasse zu überweisen.
  5. Die Stammeskasse ist mindestens einmal jährlich, vor der MV, auf die Ordnungsmäßigkeit der Führung hin zu überprüfen. Das gleiche gilt für die Handkasse. Weitere Kassenprüfungen sind auf Antrag der Stammesleitung oder der einfachen Mehrheit der eingetragenen Mitglieder, durchzuführen.
  6. Bei Auflösung des VCP-Nauheim ist die Stammeskasse an den VCP-Hessen, Johannisberg 12, 61231 Bad Nauheim zu überführen.

Die vorliegende Satzung wurde am 29.November 1993 von der Mitgliederversammlung des VCP-Nauheim beschlossen. Sie wurde zuletzt am 09. November 2007 geändert.